Schon gefahren: Fiat 500 Hybrid
Fiat bringt nun doch den 500 als Verbrenner, was mit einigem Aufwand verbunden war. Das Ergebnis ist nicht nur italienis...
Die rasant gestiegenen Preise für Benzin und Diesel übertreffen sogar jene zur Zeit zu Beginn des Ukraine-Krieges. Auch die Spritpreisbremse der Regierung ist für dem ÖAMTC kein großer Wurf.
Der März geht in die Annalen der Geschichte als Monat ein, den Fahrer von Verbrennerfahrzeugen so schnelle nicht vergessen werden: So stieg seit Anfang des Monat der Preis für Diesel um rund 70 Cent, für Benzin um 40 Cent pro Liter. Im Monatsdurchschnitt war Diesel damit um 46,3 Cent, Super um 28,2 Cent teurer als noch im Februar.
Dem nicht genug, kostete in den vergangenen Tagen der Liter Diesel im Schnitt knapp unter 2,25 Euro – ein neuer Tageshöchstwert in Österreich. Damit liegen die aktuellen Dieselpreise nominell sogar höher als zu Beginn des Ukraine-Krieges (auch aufgrund der mittlerweile geltenden CO2-Bepreisung). Sollten die Preise weiter derart rasch steigen, könnte die nun in Kraft tretende Spritpreisbremse diese Entwicklung jedenfalls nicht stoppen, bestenfalls verlangsamen. Aufgrund der teilweise verzögerten Wirkung der Maßnahme bleibt für den ÖAMTC zunächst auch abzuwarten, wann die Senkung vollumfänglich bei den Konsumenten ankommt.
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„Es ist positiv, dass die Regierung versucht, die Preise zu reduzieren. Im Sinne der Konsumenten hätten wir uns aber eine größere Entlastung erhofft", sagt Martin Grasslober, Leiter der ÖAMTC-Verkehrswirtschaft. Der Mobilitätsclub hat angesichts der immensen Preissteigerungen eine Senkung der Abgaben auf Sprit gefordert und war – sofern die Versorgung sichergestellt ist – auch einer funktionierenden Margenregulierung nicht abgeneigt. „Eine Preisreduktion um durchschnittlich zehn Cent pro Liter ist angesichts der beobachteten Preissteigerungen letztlich jedoch kein großer Wurf", so Grasslober weiter.
So oder so sieht der ÖAMTC die Politik auf europäischer Ebene gefordert, die internationalen Notierungen für Diesel und Super genau zu untersuchen und im Sinne der Konsumenten stärker zu reglementieren. „Nur durch verlässliche Notierungen, die auch für die nationale Spritpreisbremse herangezogen werden, sind faire Preise an den Zapfsäulen möglich”, stellt Grasslober abschließend.
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