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Test: Hyundai Ioniq 9

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Stefan Schmudermaier

Mit 5,06 Metern Länge ist das neue Hyundai-Flaggschiff sowas wie ein SUV-Kombi-Van und wartet mit viel Platz im Innenraum und Sitzplätzen für bis zu sieben Personen auf.

Suv ist nicht gleich SUV, das wird spätestens bei den äußeren Abmessungen klar. Mit über fünf Metern Länge ist der Ioniq 9 jedenfalls ein ordentlicher Lackl, andererseits aber auch auf den Millimeter gleich lang wie ein BMW i5 Touring. Die Wuchtigkeit des Koreaners kommt nicht zuletzt durch den hohen Aufbau, der ordentlich Platz im Innenraum garantiert. Was sich durch fürstliche Beinfreiheit im Fond bemerkbar macht, oder – schiebt man die mittleren Sitze etwas nach vorne – selbst in Reihe drei die Mitnahme zweier weiterer Erwachsener ermöglicht. Und das bieten im Normalfall eher Vans als Kombis oder SUVs. Noch luftiger geht’s zu, wenn man sich für die sechssitzige Variante in 2-2-2-Bestuhlung entscheidet.

Desinfektion gefällig?
Das Kofferraumvolumen ist nicht minder beeindruckend, selbst wenn das gesamte Gestühl aufgestellt ist – passiert in Reihe drei elektrisch – sind noch 338 Liter vorhanden, als Zweisitzer schluckt der große Hyundai bis zu 2.419 Liter. Praktisch: Im 52 Liter großen Frunk lassen sich Ladekabel und Zubehör unterbringen. Und noch ein interessantes Feature bringt der Ioniq 9 mit, unter einer Klappe im Bereich der Mittelkonsole lassen sich Dinge – etwa ein Handy – mit UV-Licht desinfizieren, zehn Minuten dauert der Vorgang. Auch sonst bleiben im von uns gefahrenen Topmodell Calligraphy kaum Wünsche offen, einzige Aufpreisposten sind Komfortsitze in Reihe zwei für 990 Euro, das Panoramadach für 1.490 Euro und die verzichtbaren digitalen Außenspiegel für die gleich Summe.

Flott in jeder Hinsicht
Bei der Antriebsbatterie schöpft der Hyundai aus dem Vollen, 110 kWh stehen zur Verfügung, 600 Kilometer sollen damit nach WLTP möglich sein.  Unser Praxisschnitt hat sich bei 25 kWh eingependelt, was hochgerechnet einer Reichweite von etwa 440 Kilometern entspricht, aber das Leergewicht von 2.721 Kilogramm will auch bewegt werden – in der Performance-Variante in beachtlichen 5,2 Sekunden auf 100 km/h. Flott geht auch das Laden vonstatten, bei DC mit maximal 233 kW ist die Batterie in 25 Minuten von 10 auf 80 Prozent gefüllt. Die Preisliste startet beim 2WD Trendline ab 58.325 Euro netto, für unser Topmodell werden 87.490 dann nicht mehr vorsteuerabzugsfähige Euronen fällig. 

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