Test: Jeep Compass eHybrid – 3 Töpfe für ein Halleluja
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Die geplante Lkw-Maut im Burgenland ist Geschichte. Dafür gibt es Tonnagebeschränkungen und Fahrverbote.
Ab 1. Jänner 2027 sollte für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen auf zunächst drei Strecken im Burgenland eine digitale Benützungsgebühr gelten. Je nach Fahrzeug waren Jahresvignetten zwischen 650 und 1.000 Euro vorgesehen, was für einen regionalen Betrieb mit zehn Lkw allein zu Jahresbeginn zusätzliche Kosten von bis zu 10.000 Euro verursacht hätte. Die WKÖ konnte hier aber erfolgreich intervenieren und einen Kompromiss finden. Was dennoch bestehen bleibt, ist die generelle Tonnagebeschränkung auf Ost-West-Querungen von bisher 7,5 Tonnen auf 3,5 Tonnen. Außerdem sollten weitere Fahrverbote kommen, um jeglichen Umgehungsverkehr auf Landes- und Gemeindestraßen generell auszuschließen.
Regionale Wirtschaft atmet auf
Als weitere Maßnahme ist geplant, dass der internationale Lkw-Transitverkehr künftig nur mehr über drei hochrangige Korridore geführt werden soll. Damit gemeint ist im Nordburgenland die A4, im Süden die erst vor kurzem errichtete Fürstenfelder Schnellstraße (S7) und im Mittelburgenland die S31 und die B61a. Auf letzterer soll dann auch das ASFINAG-Mautmodell angewendet werden. Die ursprüngliche Idee, eine nur auf das Burgenland angewandte Maut einzuführen, fruchtete auf der Idee, Mautflüchtigen ebenso Einhalt zu gebieten wie jenem Schwerverkehr, der so eine schneidige Abkürzung nehmen wollte. Die WKÖ sah indes eine Gefahr für die regionale Wirtschaft und führte dafür eine Lkw-Zählung durch. Diese kam zu dem eindeutigen Ergebnis, dass ein Großteil des im Burgenland anzutreffenden Schwerverkehrs im Auftrag der lokalen Geschäfte und Firmen unterwegs war.
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